Europa vor der Wahl - Öffentliche Podiumsdiskussion
Mai 5, 2009 von admin
Welchen Einfluss hat die Europäische Union auf das Leben der Bürger im Rhein-Sieg-Kreis? Was sind die wichtigsten Themen, die größten Probleme, die besten Lösungen für die Bürger?
Abb.: Gibt das europäische ‘Leuchtfeuer’ Orientierung?
Diesen Fragen gehen Experten im Rahmen einer Öffentlichen Podiumsdiskussion im Siegburger Kreishaus am Donnerstag dem 7. Mai ab 17.00 Uhr nach. Zu dieser Informationsveranstaltung sind Interessierte herzlich in den großen Sitzungssaal im Kreishaus am Kaiser-Wilhelm-Platz eingeladen.
Podiumsteilnehmer sind Kandidaten für das Europäische Parlament 2009:
Axel Voss (CDU),
Sebastian Hartmann (SPD),
Peter Alberts (Bündnis 90/DIE GRÜNEN),
Alexander Graf Lambsdorff (FDP),
sowie Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn.
Moderiert wird die Veranstaltung von Martin Mölder.
Rund 375 Millionen EU-Bürger in 27 europäischen Ländern sind am 7. Juni aufgerufen, 736 Abgeordnete in das Europäische Parlament zu wählen. Das Europäische Parlament repräsentiert damit die zweitgrößte Demokratie der Welt. Deutsachland wird allein mit 99 Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten sein. Beschlüsse des Parlamentes wirken bis in die Kommunen hinein und sind deshalb von großer Bedeutung für die Bürger.
Deshalb sind die Bürger des Rhein-Sieg-Kreises herzlich eingeladen, mit den Podiumsteilnehmern über Europa zu diskutieren, Fragen zu stellen und gemeinsam Perspektiven für die Weiterentwicklung der Europäischen Union zu entwerfen.
Die Podiumsdiskussion beginnt um 17.00 Uhr. Vorher - ab 16.30 Uhr - präsentieren Schüler des Rhein-Sieg-Gymnasiums ihre Arbeiten zum Thema Europa. Zusätzlich stellen sich Partnerschaftsvereinigungen aus dem Rhein-Sieg-Kreis vor.























Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa wünscht sich jeder zehnte Deutsche die Auflösung der Europäischen Union. In der Erhebung befürworteten mehr als ein Drittel der Befragten eine Rückkehr zu einer reinen Wirtschaftsgemeinschaft. Nur 18 Prozent wünschten sich eine Weiterentwicklung der EU hin zu einem europäischen Staatenbund. Jüngere Befragte bevorzugen eher die Fortführung der europäischen Integration, während bei den 45- bis 59-Jährigen die Ablehnung besonders hoch ist. 16 Prozent in dieser Altersgruppe votierten für eine Auflösung der EU. Die Umfrage hatte die Zeitschrift “Internationale Politik” in Auftrag gegeben.