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Karibu Sana - Kenia wartet wieder auf Touristen

November 1, 2008 von admin 

KeniaDie blutigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern von Regierungspartei und Opposition in Kenia Anfang des Jahres sind inzwischen Geschichte. Die streitenden Parteien haben sich geeinigt und es ist wieder Ruhe im Lande eingekehrt. Nun wartet das gastfreundliche ostafrikanische Land…mit seinem legendären Wildtierreichtum, seinen traumhaften Landschaften und seinen schneeweißen Sandstränden auf neue Touristenströme. „Karibu Sana“ ist Kisuaheli und heißt „Herzlich Willkommen“.

Wer nach Kenia in den Urlaub fliegt, landet nach 8 bis 9 Stunden Flugzeit i. d. R. in der Hafenstadt Mombasa. Nördlich und südlich von Mombasa laden an der Küste des Indischen Ozeans zahlreiche Hotels aller Größen und Kategorien zum Baden oder einfach nur zum Relaxen bei tropischen Temperaturen an Strand oder Pool ein. Der African Safari Club (ASC) z. B., der größte und mit über 40 Jahren der erfahrenste Keniareisen-Anbieter führt an der Nordküste mehrere Hotels, die in weitläufige tropische Gärten und Parks eingebettet sind.

Ausflüge
Ein Badeurlaub an der kenianischen Küste lässt sich hervorragend kombinieren mit Ausflügen in die nähere Umgebung und natürlich mit Safaris in die Nationalparks. Viele lohnenswerte Ausflugsziele lassen sich in einem halben oder ganzen Tag leicht bewältigen. Haller Park – Safari-Paradies vor den Toren Mombasas In einem weltweit einmaligen Projekt gelang es dem Schweizer Agronomen René Haller, ein ehemaliges Steinbruchgelände zu renaturieren. Wo früher eine vegetationslose Steinwüste war, ist heute das Gelände dicht bewachsen mit einer reichhaltigen Tierwelt. Hier leben unter anderem Flusspferde, Oryxantilopen, Nilwarane, Giraffen, Wasserbüffel und zahlreiche Vogelarten. Ab 16 Uhr werden die Flusspferde und Krokodile gefüttert. Die Giraffen dürfen von den Besuchern gefüttert werden. Durch eine eigene Fisch- und Krokodilzucht ist der Park auch wirtschaftlich erfolgreich. Der Haller Park liegt in direkter Nähe der an der Nordküste gelegenen Hotels und ist in wenigen Minuten erreichbar.

Mombasa
Ein Besuch der zweitgrößten Stadt Kenias und wichtigsten Hafenstadt Ostafrikas sollte auf keinen Fall versäumt werden. Die unterschiedlichsten kulturellen Einflüsse prägen diese Stadt mit einem geradezu babylonischen Völkergemisch. Mombasa liegt auf einer Insel und ist von Norden und Westen mit einer Brücke, von Süden mit einer Fähre zu erreichen. Wahrzeichen der Stadt sind die überdimensionalen Elefantenstoßzähne aus Aluminium, die die Moi Avenue überspannen. Ein Besuch der Markthalle vermittelt unverfälschte ostafrikanische Marktatmosphäre. Weiter geht es zu Fuß Richtung Altstadt. Auf dem Weg liegt der prächtige Jain-Tempel. Die Altstadt ist geprägt von engen Straßen und Gassen mit arabischen Balkonen und kunstvoll geschnitzten Türen. Die größte Sehenswürdigkeit ist das im 16. Jahrhundert erbaute Fort Jesus, das über die schmale Einfahrt zum alten Hafen wacht.

Bootsfahrten
Eine abendliche Bootsfahrt auf dem Mtwapa Creek, einem 20 km in das Landesinnere ragenden Meeresarm beschert einen traumhaften ostafrikanischen Sonnenuntergang. Bei Bootstouren entlang der Küste kann man Delfine, Wasserschildkröten und Segelfische beobachten, manchmal sogar einen Walhai. Hochseeangeln wird in Halbtages- und Tagestouren angeboten.

Mamba Village
Mamba Village in Nyali ist nach eigenen Angaben Ostafrikas größte Krokodilfarm. In mehreren Bassins werden Tausende Krokodile verschiedener Altersklassen gehalten, vom „Krokodilbaby“ bis hin zu „Big Daddy“, einem über 5 m langen Nilkrokodil. Besucher dürfen Krokodilbabys in die Hand nehmen. Im angeschlossenen Restaurant kann man Krokodilfleisch verkosten. Der Farm angegliedert ist ein kleiner botanischer Garten mit Aquarien und einer Orchideensammlung. Die meisten Hotels bieten Exkursionen zu diesen Lokalitäten, man kann sie aber auch auf eigene Faust mit dem Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Nachtleben
Wer mal Abwechslung haben will von Hotelkost oder Hotel-Entertainment, der findet in der näheren Umgebung eine Riesenauswahl an Restaurants mit ostafrikanischer und internationaler Küche sowie Diskotheken und Clubs.

Safari
Was ist schon ein Kenia-Urlaub ohne Safari? Nur wenige Fahrminuten von den Strandhotels der Nordküste entfernt liegt der „Bamburi Airstrip“, von wo aus die DeHavilland „Twinotters“ des ASC zu den berühmtesten Nationalparks Kenias abheben. In 2 Stunden ist man bereits in der Maasai Mara, dem nördlichen Ausläufer der weltberühmten Serengeti. In einigen Parks unterhält der ASC eigene Safari Camps und Lodges sowie Landepisten. Bequemer geht die Anreise nicht. Am Fuße des Kilimanjaro liegt ein privat geführtes Tierreservat, das Kilimanjaro-Kimana Game Sanctuary, exklusiv für die Gäste des ASC. Zwei urige Lodges und Zeltcamps bieten Afrika-Feeling pur. Es werden mehrere Pirschfahrten pro Tag angeboten. Wer Abenteuer pur sucht, kann an einer mehrstündigen Fußwanderung durch den Busch teilnehmen. Senior Warden Winfried Ngonze, begleitet von Massai Scouts führt kleine Gruppen persönlich und erklärt Fauna und Flora. Besonders spannend ist die Deutung der vielen Tierspuren. Wer wissen will, wie so ein Reservat funktioniert, kann an einem Game Ranger Kurs teilnehmen. Teilnehmer werden in die Grundlagen des Wildhüterberufes sowie in die Führung eines Reservates in Theorie und Praxis eingeführt. Sie begleiten dabei unter anderem die Ranger bei ihren Inspektionsfahrten und –gängen. Zum Abschied gibt es ein schönes Zertifikat. Auf dem Reservatsgelände wird auch ein tierärztlicher Dienst mit Löwenaufzuchtstation geführt. Die Löwenfütterung gehört zu den Highlights einer jeden Safari.

Reiseinformationen Kenia

Buchung
Einer der größten Anbieter ist der African Safari Club (ASC). Buchungen bei einem der ASC-Reisebüros oder im Internet unter www.ascag.net. Das zentrale ASC-Buchungsbüro für Deutschland ist in der Boltzstraße 4 in 70173 Stuttgart (Tel. 0711- 220219 0).

Einreise
Wer nach Kenia reisen will, muss einen noch mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass haben. Am Flughafen wird eine Visagebühr von 40 Euro bzw. 50 $ erhoben. Gesundheit Impfungen sind für einen Aufenthalt in Kenia nicht vorgeschrieben. Unbedingt empfohlen ist eine Malaria-Prophylaxe. Ratsam ist Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und B, Polio, Gelbfieber. Man sollte sich auf jeden Fall bei einem Tropenarzt oder Arzt mit Spezialsprechstunde Reisemedizin beraten lassen.

Reiseapotheke
Neben den Medikamenten, die Sie ständig einnehmen, sollten Sie auch Arzneien gegen Schmerzen, Fieber, Sonnenbrand, Juckreiz, Durchfall, Schnupfen & Husten, Bindehautreizungen mitführen. Mit zusätzlichem Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion sind Sie für alle kleineren Notfälle gut gerüstet. Die meisten Hotels verfügen über einen Hotelarzt. Eine Reisekrankenversicherung ist unbedingt angeraten. Die Apotheken in den großen Städten sind gut bestückt.

Geld & Einkaufen

Die heimische Währung ist der kenianische Schilling (KSH). 1 Euro entspricht derzeit rd. 110 KSH. Gängige Kreditkarten werden i. d. R. akzeptiert. In den Städten gibt es Bankautomaten, die neben Kreditkarten auch EC-Karten akzeptieren. Geld kann in Banken, Wechselstuben und Hotels getauscht werden. Andenkenshops gibt es in Hülle und Fülle. In den großen Städten gibt es gut sortierte Supermärkte. - Dietmar Rößler | Freier Journalist und Fotograf, Diplom-Geologe

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