Leser-Standpunkt zum Bußgeld für Hundehalter, die den Leinenzwang ignorieren
März 27, 2010 von admin
“Mit Bestürzung musste ich heute wieder einmal eine Entscheidung der Stadt zur Kenntnis nehmen, die so etwas an Spiessbürgertum erinnert wie lange nicht mehr.
Kaum beschweren sich mal wieder ein paar Tierhasser oder Fussballer, die in meinen Augen auf der Wiese der Insel auch nichts zu suchen haben, über nicht angeleinte Hunde, die ja automatisch alle so gefährlich sind…., da reagiert die Stadt sofort und wittert eine Chance den maroden Haushalt etwas zu verbessern. Wieso wird so etwas immer direkt verallgemeinert und alle Hundehalter in
einen Topf geworfen?
Wo bitte soll man denn seinen Hund noch laufen lassen. In Bonn gibt es dafür extra Terrains und wie sieht es mit Bad Honnef aus? Man kann nicht immer nur wegsperren und kassieren, man muss dann auch für Alternativen sorgen. Hunde sind bewegungswillige Tiere, die man nicht dauerhaft anleinen kann. Deshalb treffen sich ja meistens morgens diverse Hundehalter auf der Insel um ihre Tiere mal laufen zu lassen wenn wenig los ist.
Es ist dort noch nie etwas schlimmes passiert und die ganzen Panikmacher, die das stört dürfen auch gerne woanders langlaufen. Wenn ich teilweise die Reaktionen der Leute beobachte wenn ein Hund in Ihre Richtung gelaufen kommt wird mir ehrlich langsam schlecht. Man kann sich das Gejammer und Geschimpfe wirklich nicht mehr anhören und sollte lieber diese Dauernörgler verbannen als die Hundehalter.
Was ich deutlich unterstütze ist das deutlich Eingreifen gegen die gewissenlosen Halter, die Ihre Hunde überall hinmachen lassen und nichts davon entfernen. Das macht man aber nicht mit
Leinenzwang!
Viel wichtiger wäre in meinen Augen mal etwas mehr auf die dämlichen Flaschenwerfer und Autofahrer auf der Insel vorzugehen. Die haben dort nun wirklich nichts verloren. Mittlerweile lässt sich
doch beinahe jeder 2. vor das Cafe mit dem Auto fahren.” - G. Schmidt-Haupt
Hintergrund: Ordnungsbehörde kontrolliert























Gute Vorsätze eines Asozialen. Ja, ich bin asozial. Denn ich habe einen Hund - oft und gern auch als Töle oder Köter bezeichnet. Aber ich werde mich bessern und mich bemühen, ein positiver Teil der Gesellschaft zu werden. Jetzt lässt der Frühling sein blaues Band flattern. Damit ist die Zeit reif, meine guten Vorsätze für 2010 endlich in die Tat umzusetzen.
Der ganze Beitrag unter:
http://ksta.stadtmenschen.de/blogs/mod_blogs_eintrag/blog/kstablog/thema/vermischtes/eintrag/Vorsaetze_Fruehling_Hund_Gesellschaft/ocs_ausgabe/ksta_blogs/index.html
Hundekontrollen, Ordnungsamt zieht erstes positives Fazit
“In den letzten Wochen hatte die Verwaltung wiederholt auf die
verschiedenen Verhaltenspflichten bezogen auf das Führen von Hunden in der
Öffentlichkeit hingewiesen. Ursächlich hierfür waren zunehmende Beschwerden aus der Bevölkerung über freilaufende Hunde sowie über Verunreinigungen von Straßen, Wegen und Plätzen durch Hundekot. In diesem Zusammenhang hatte die Verwaltung angekündigt, künftig in unregelmäßigen Abständen gezielte Kontrollen im Stadtgebiet zur Einhaltung der Leinen- und Reinigungspflicht durchzuführen. In Kooperation mit dem Polizeipräsidenten Bonn wurden daraufhin in den letzten Wochen wiederholte Kontrollen- insbesondere im Bereich der Insel Grafenwerth und dem Reitersdorfer Park - zu den verschiedensten Tageszeiten durchgeführt. Wenn auch anfänglich einige
wenige Verwarngelder verhängt werden mussten und sich einzelne Hundehalter trotz Kenntnis der Sach- und Rechtslage wenig einsichtig zeigten, so kann dennoch aus Sicht der Verwaltung bislang grundsätzlich ein durchaus positives erstes Resumee gezogen werden. So war bereits nach wenigen Tagen eine spürbare positive Entwicklung bezogen auf die Einhaltung der Leinenpflicht feststellbar. Die meisten Hundehalter führten ihre Tiere ordnungsgemäß an einer geeigneten Leine. Verstöße gegen die Reinigungspflicht wurden bislang nicht beobachtet. Mehrfach wurde seitens der Hundehalter allerdings die Frage gestellt, wo sich ihre Tiere unangeleint austoben können. Eine eigene Freilaufwiese, die eingezäunt und bewirtschaftet werden müsste, gibt es in Bad Honnef nicht. Jedoch bestehen auch ohne dies ausreichende Flächen,
auf denen Hunde unangeleint laufen können. So zum Beispiel im Talbereich entlang des Rheinufers zwischen Rheinstraße (Fähre Rolandseck) und Ortsausgang Rhöndorf oder in Aegidienberg im Bereich südlich des Gewerbegebietes Zilzkreuz/Vogelsbitze bis zur Landesgrenze. Grundsätzlich besteht überall dort kein Leinenzwang, wo keine Häuser stehen, ausgenommen Parkanlagen, die Insel Grafenwerth sowie die unter Naturschutz
stehenden Bereiche des Waldes. Selbstverständlich gilt jedoch auch hier die
Grundregel für jeden Hundehalter, dass von seinem Tier keine Gefahr oder Belästigung für Dritte ausgehen darf. Abschließend weist die Verwaltung darauf hin, dass auch in Zukunft weitere Kontrollen in unregelmäßigen Abständen sowie gegebenenfalls auch an Wochenenden erfolgen werden.”, teilt die Stadt Bad Honnef mit