Parteigründung - „Freie Wähler Königswinter“
Mai 7, 2009 von admin
Die Stadt Königswinter ist um eine politische Facette reicher. Die „Freie Wähler Königswinter“ (FWK) will eine Lücke im Kreis der freien und unabhängigen Wählergruppierungen schließen, hieß es anlässlich einer Pressekonferenz.
Foto: Die Gründungsmitglieder der “Freie Wähler Königswinter”
Die Idee zur Gründung der Wählergemeinschaft FWK war es, “jenen Bürgern eine glaubwürdige und engagierte Alternative zu bieten, die von der oppositionsfreien Ratsarbeit unter dem Motto des „guten Gesprächsklimas“ zunehmend enttäuscht sind!”
Die etablierten Parteien hätten sich immer mehr von den Interessen ihrer einstigen Wähler entfernt. Die FWK möchte die Ratspolitik “bürgernah, frei und unabhängig von Übergeordneten mitgestalten und regionale Akzente setzen.”
Die Gründung der FWK erfolgte am 8. April in Eudenbach durch sieben engaierte Bürger aus dem Tal, wie auch Bergbereich von Königswinter. Als Vorsitzender wurde Michael Ridder und als sein Stellvertreter Jörg Pauly gewählt. Auf einer Mitgliederversammlung wurden am 28.04.09 zehn der zwanzig Wahlbereiche durch Direktkandidaten und die Reserveliste bis Listenplatz 6 besetzt.
Die Listenplätze eins bis sechs sind besetzt durch:
Jörg Pauly aus Königswinter
Michael Ridder aus Eudenbach
Ewald Bohle aus Bockeroth
Hermann Eidams aus Königswinter
Alexander Stucke aus Oberpleis
Siegbert Seelbach aus Königswinter
Die Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten werde ernsthaft geprüft, heißt es in einer Presseerklärung. Die FWK werbe nun um weitere Unterstützung “durch engagierte, möglichst parteifreie Bürger”. Zu diesem Zweck stellt sie sich am 13.05.2009 im Gasthaus „Margarethenkreuz“ auf der Margarethenhöhe um 19.30 Uhr allen Interessierten vor. Derzeit wird das Programm zur Kommunalwahl intensiv erarbeitet. Auch hierfür seien Vorschläge willkommen.
Linktipp der Redaktion: Politik in Deutschland: Land stiller Abschiede























Viel Erfolg ist der neuen FWG zu wünschen! Auch BM Wirtz wird nach der Wahl wohl einsehen, dass man sich im Leben öfter sieht: So manch ein Mitglied der FWG wird sich noch gut daran erinnern, dass der BM die persönliche Entgegennahme nationparkablehnender Unterschriften nicht für nötig befand und die Erlangung der Unterschriften als teilweise unseriös diskriminierte.
Nun, wenn der BM nicht zu seinen Bürgern gehen möchte, dann kommen diese eben zu ihm - z. B. als FWG !!!
Das macht ihm vielleicht weniger Spaß als “Zahnradbahnfahren mit dem Landrat”, aber so ist nun mal das Leben…