Quantenphysiker sind dem Jenseits auf der Spur
Juni 11, 2008 von admin
Folgt der Dualismus von Körper und Seele den Regeln der Wellenmechanik? Diese Frage wird seit kurzem von namhaften Physikern bejaht. Ihrer These zufolge könnte seit dem Urknall ein universeller Quantencode existieren. Das Bewusstsein wäre dann neben Raum, Zeit, Materie und Energie ein weiteres Grundelement der Welt.
Gabriele Anna Kerer aus Prutting (Landkreis Rosenheim) erinnert sich: „In der Grundschule hatte ich einen Klassenkameraden, der 1 km von mir entfernt wohnte. Als ich die Schule wechselte, hatte ich eigentlich keinen Kontakt mehr zu ihm, außer wenn er als Gast in meine Gaststätte kam, die ich Jahre später leitete. Ganz verlor ich den Kontakt, als ich heiratete und die Gaststätte aufgab.
Markus ist leider bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Als ich bei seiner Beerdigung in der Kirche war, sah ich ständig zur Maria Gottes hoch, die hinter dem Altar hing. Auf einmal sah ich einen Motorradfahrer, der auf der StraĂźe um eine Kurve fuhr. Hinter der Kurve stand ein Auto quer auf der Fahrbahn. Ich hörte das Wort “Verdammt”, auf einmal war nur noch Dunkelheit um mich rum. Es war aber keine kalte Dunkelheit, es fĂĽhlte sich an, als ob ich in Watte gepackt worden wäre, fĂĽhlte mich völlig leicht. Nach diesem Moment dachte ich, ich hätte die letzten Sekunden von Markus Leben gesehen…
Ich erzählte es nach der Kirche einem guten Bekannten. Dieser meinte, es wäre kein Hirngespinst, was ich annahm, denn die Mutter des Verstorbenen hatte das gleiche gesehen.“
Der Verfasser (Foto: Dr. Rolf Froböse) hätte diese Geschichte niemals erwähnt, wenn sie nicht aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen würde. Erstaunlicherweise gibt es eine Vielzahl von Menschen, die im Gespräch unter vier Augen von Erlebnissen berichten, die nach landläufiger Meinung als übernatürlich gelten. Aus Furcht, fortan als unglaubwürdig abgestempelt zu werden, scheuen die meisten von ihnen jedoch das Rampenlicht der Öffentlichkeit. Nicht minder fantastisch ist die Vision, die Emanuel von Swedenborg einmal hatte. Sein Beitrag gehört zu jenen handverlesenen Dokumenten, die auf Grund der vorhandenen Quellen als gesichert gelten.
Einen 450 km entfernten Großbrand „gesehen“
Einen der spektakulärsten und zugleich auch am besten belegten Fälle von einer Fernwahrnehmung finden wir in einem Bericht des schwedischen Naturwissenschaftlers und Theologen Emanuel von Swedenborg (1688 – 1772). Professor Dr. Hans Schwarz, Ordinarius für Evangelische Theologie an der Universität Regensburg hat hierzu die zeitgenössischen Quellen studiert. In seinem Buch „Wir werden weiterleben“ fasst er zusammen, was der aus Stockholm stammende Swedenborg einmal erlebt hat:
„An einem Juliabend im Jahre 1759 war Swedenborg in Göteborg zum Essen eingeladen worden, eine Stadt, die ungefähr 450 km südwestlich von Stockholm liegt. Plötzlich wurde Swedenborg bleich und sichtlich beunruhigt. Er ging in den Garten hinaus und kehrte mit der Nachricht zurück, dass in Stockholm ein großes Feuer, nicht weit von seinem eigenen Haus, ausgebrochen sei. Er behauptete, dass das Feuer schnell um sich greife, und sorgte sich um einige seiner Manuskripte. Schließlich beruhigt er sich und seufzte erleichtert: „Gott sei dank! Das Feuer ist bei der dritten Tür vor meinem Haus erloschen.“ Da einige der Anwesenden Häuser oder Freunde in Stockholm hatten, waren sie natürlich ebenso beunruhigt. Einer von Ihnen erzählte dem Gouverneur noch in der gleichen Nacht von dem Vorfall. Am nächsten Tag berichtete Swedenborg dem Gouverneur Einzelheiten über das Feuer. Die Nachricht von dem angeblichen Unglück verbreitete sich schnell in der Stadt. Doch dauerte es bis zum nächsten Tag, bis ein Bote aus Stockholm kam, der die Geschichte in allen Einzelheiten bestätigte.“
Entweicht beim Tod eines Menschen die Seele mit Lichtgeschwindigkeit?
Der Heidelberger Forscher Prof. Dr. Markolf H. Niemz vertritt in seinem Buch „Lucy mit c“ (Verlag BoD GmbH, Norderstedt) die These, dass sich nach dem Tod eines Menschen die Seele mit Lichtgeschwindigkeit verabschiedet. Niemz lehrt an der Universität Heidelberg Medizintechnik. Daneben beschäftigt er sich intensiv mit der Nahtodforschung. Letztere lieferte die entscheidenden Impulse für seine revolutionäre These.
Bei einem so genannten „Sterbeerlebnis“ erfährt der Betroffene plötzlich das Gefühl, dass sich seine Seele von seinem physischen Körper trennt über dem Schauplatz der Ereignisse zu schweben scheint. Dabei betrachtet er seinen Körper quasi von oben herab aus distanzierter Ebene zum Beispiel auf einem Krankenbett liegend und kann auch „mit ansehen“, wie Ärzte und Schwestern um sein Leben kämpfen.
Nur Augenblicke später scheint sich eine Art Tunnel zu öffnen. In diesen langen Tunnel fühlt sich der Betroffene oftmals „hineingezogen“ und schwebt bis zu einem hellen, aber nicht blendenden Licht an dessen Ende. Diese Erlebnisse einer Nahtoderfahrung wurden bisher am häufigsten beschrieben. Auch kann es vor diesem Tunnel „ins Drüben“ zu einem so genannten Lebensfilm kommen. Der betroffene Mensch sieht dann wichtige Szenen seines Lebens „nochmals an seinem geistigen Auge“ vorbeiziehen. Dies geschieht in Form von Bildern oder als geistiger Film, bei dem er nur der unbeteiligte Zuschauer ist und sich selbst aus distanzierter Perspektive betrachtet.
Bei diesem „Licht am Ende des Tunnels“ sieht Niemz Parallelen zu einer simulierten Reise in einem Raumschiff nahe der Lichtgeschwindigkeit. Dabei wird durch den so genannten Searchlight-Effekt der Eindruck erweckt, als bewege sich alles von vorne auf den Betrachter zu. Einen ähnlichen Effekt beobachten wir bei einer Autofahrt durch winterliches Schneegestöber. Dabei scheinen Bündel von Schneeflocken hauptsächlich von vorne zu kommen, obwohl der Schnee bei schwacher Luftbewegung nahezu senkrecht nach unten fällt. In ganz ähnlicher Weise führt dieser Effekt bei einem schnell bewegten Objekt, das sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit durch das Weltall bewegt, zu einer Bündelung der Lichtstrahlen von vorn, während die übrigen Teile des Alls mit Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit immer dunkler erscheinen. Sind schließlich 95% der Lichtgeschwindigkeit erreicht, hat der Betrachter das Gefühl, durch eine dunkle Röhre hindurch eine strahlende Lichtquelle am Ende dieses fiktiven Tunnels anzusteuern.
Forscher sind von dem Quantenzustand des Geistes ĂĽberzeugt
Mittlerweile gibt es bereits universitäre Forschungsteams, die sich mit der Interaktion von Bewusstsein und Materie beschäftigen. Zu den führenden Forschern auf diesem Gebiet gehört der Physiker Professor Robert Jahn von der Princeton University in New Jersey. Er kommt zu dem Schluss, dass wenn zwischen menschlichem Bewusstsein und der physikalischen Umgebung in beide Richtungen Wirkungen und Informationen ausgetauscht werden, man eine Resonanz oder „molekulare Bindungsmöglichkeit“ auch für das Bewusstsein annehmen muss.
In ganz ähnlicher Weise hat sich bereits der Quantenphysiker David Bohm, ein Schüler und Freund von Albert Einstein, geäußert. Sein Resümee: „Die Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften ergeben nur noch einen Sinn, wenn wir eine innere, einheitliche, transzendente Wirklichkeit annehmen, die allen äußeren Daten und Fakten zugrunde liegt. Das Bewusstsein der Menschheit ganz in der Tiefe ist eins“.
Last not least macht auch der britische Kernphysiker und Molekularbiologe Jeremy Hayward von der Cambridge University aus seiner Überzeugung längst keinen Hehl mehr: „Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte,“ versichert er. Zusammenfassend kommt er zu dem Schluss, dass das menschliche Bewusstsein möglicherweise sogar grundlegender als Raum und Zeit sei. Von Dr. Rolf Froböse
Der Text basiert auf Auszügen aus dem gerade erschienenen Buch des Autors „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal“, BoD GmbH, Norderstedt 2008.
Der Autor bedient sich eines schlauen Kniffs, um dem Leser das Unglaubliche besser verstehen zu helfen. Im Dialog zweier befreundeter Physiker, die sich in ihrer Grundhaltung rigoros unterscheiden, gelingt es Froböse, das Thema vorurteilsfrei, tabufrei aber sachlich zu behandeln. Prädikat: Unbedingt Empfehlenswert! | Audio-Podcast im Literaturcafe























Das ist kein wissenschaftliches Werk, sondern eine lange Liste der Zufälle im Privatleben des Autors. Jedes Mal, wenn ich mir dachte, endlich kommt eine Art Erklärung um die “geheime Physik”, kam wieder eine lange Liste von Zufällen. Was soll das?