WCCB: Baukosten stiegen auf 180 Mio. Euro
Februar 28, 2009 von admin

Nach Gesprächen in Korea hat die Bonner Stadtverwaltung am Freitag die Ratsfraktionen informiert: “Die Verwaltung hat den Unterausschuss “Zukunft Bonn” am 03.04.2008 bereits darüber informiert, dass die Baukosten des World Conference Centers Bonn von ursprünglich 140 Millionen Euro durch verschiedene Entwicklungen höher ausfallen.”
Die wesentlichen Gründe seien:
- Allgemeine Baukostenindexsteigerungen und unvorhergesehene Mehrkosten durch statische Vorgaben
- Veränderungen, die der nachhaltigen Wertverbesserung dienen, z.B. am Hotel, im Conference-Foyer und der Ausstellungsfläche auf Wunsch und in finanzieller Verantwortung des Investors UNCC
- Verteuerung der Projektkosten durch aufwändigen Denkmalschutz und umfangreiche Umplanungen im Hotel (Römisches Bad) Die Veränderungen am Projekt dienen allesamt der Verbesserung der Funktionalität und der wirtschaftlichen Basis des Investments. Die vom Investor aufzubringenden Baukosten betragen nach heutigem Kenntnisstand ca. 180 Mio Euro.
Gemeinsame Initiativen des Investors, von Co-Investoren und Finanzierern sowie der Stadtverwaltung seien darauf gerichtet, das Investment entsprechend anzupassen. Dem dienten u.a. Gespräche, die in den letzten Tagen mit Co-Investoren in Seoul geführt worden sind. Die Aktualisierung und Anpassung der Finanzen des Investors erfordere einen juristisch komplizierten Prozess. Bereits vorher waren verschiedene Optionen geprüft worden. Gespräche und Prüfungen auf der Basis der aktuellen Verhandlungen in
Seoul werden in der kommenden Woche fortgesetzt.
Die Verwaltung habe dafür gesorgt, dass die Kosten bei Einhaltung hoher baulicher und funktionaler Qualität in dem beschriebenen Umfang gesichert werden konnten. Gerade der professionellen Controllingarbeit (des Städtischen Gebäudemanagements) sei es zu verdanken, dass die Kostensteigerungen deutlich unter dem Möglichen geblieben seien. Eine Kritik daran widerspreche eindeutig den dort erbrachten Arbeitsleistungen, die sich positiv auf Projekt und Kosten ausgewirkt hätten.
Nach dem aktuellen Sachstand werde das Projekt wie geplant ohne Bauunterbrechung pünktlich zum Jahrsende 2009 fertig gestellt und Anfang 2010 in Betrieb genommen. Weitere vertiefende Informationen werde die Verwaltung in einer Fraktionsvorsitzendenbesprechung in der kommenden Woche geben. Darüber hinaus sei eine Sondersitzung des Unterausschusses “Zukunft Bonn” am 19. März vorgesehen.























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